Rund um die Berufsunfähigkeit

Wer gilt eigentlich als berufsunfähig?
Versicherungsrechtlich berufsunfähig gilt eine Person, deren körperlichen und geistigen Kräfte infolge von Unfall oder Krankheit nicht mehr ausreichen, den Beruf ganz oder teilweise auszuführen.

Wer stellt die Berufsunfähigkeit fest?
Im Normalfall stellt der Hausarzt den Grund der Arbeitseinschränkung bzw. die Berufsunfähigkeit fest. Bei einem unklaren Krankheitsbild kann jedoch die Beurteilung einem ärztlichen Gremium übertragen werden. Dieses besteht dann aus einem unabhängigen Gutachter, einem gewählten Arzt des Versicherten und dem ärztlichen Vertreter der Versicherung.

Ab wann und wie wird aus der BU-Versicherung gezahlt?  
Das kommt auf den Versicherungsvertrag beziehungsweise die Versicherung an. So wird ggf. ab Meldung oder nach Eintritt der Berufsunfähigkeit gezahlt. Die Leistungen erhält man für die Dauer der Berufsunfähigkeit, jedoch nicht länger, als im Versicherungsvertrag vereinbart wurde.

 
Berufsunfähigkeit bei Freiberuflern  
Es gibt berufsständische Versorgungswerke bzw. Kammern, welche das Risiko der Berufsunfähigkeit abdecken. Zu überprüfen ist, ob oder wie hoch im gegebenen Fall eine Versorgungslücke ist.

 
Wichtige Angaben bei Versicherungsabschluss  
Um später nicht eine Verweigerung von Leistungen im evtl. Versicherungsfall zu riskieren, sollten Angaben zu Beruf und Gesundheit ausführlich und natürlich wahrheitsgemäß gemacht werden. Wichtig sind hier ggf. auch die Angabe von Vorerkrankungen sowie chronische Beschwerden.

 
Was ist noch zu beachten?  
Der Versicherer sollte auf das so genannte Verweisungsrecht verzichten. So kann der Versicherte im Fall der BU nicht auf einen anderen Beruf (z.B. Pförtner) verwiesen werden, den er ggf. noch ausüben könnte. Bei Berufswechsel und dem ggf. erhöhten Berufsrisiko könnten höhere Beiträge fällig werden. Jedoch kommen schon die meisten Versicherungen ohne Meldungen zum Berufswechsel und Beitragsanpassungen aus.

 
Wer sichert sich mit einer BU ab?  
Sehr sinnvoll ist so eine günstige Absicherung in den ersten Berufsjahren von Arbeitnehmern und Selbständigen, sowie bei Tätigkeiten mit erhöhtem Berufsrisiko. Das könnte durchaus auch schon bei Auszubildenden der Fall sein. Und natürlich Beamte (gerade im Außendienst) sind an der Stelle zu erwähnen.  

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